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Vierte Abtheilung.
Den 24. Germinal (13. April 1796) war es, wo die Armee-berichte ihn zum ersten Male auf eine glänzende Weise er-wähnen. Bonaparte hatte kurz vorher (den 11. April) denOberbefehl in Italien übernommen. An diesem 24. Germinal(13. April) wurde die Schlacht von Milcsimo geliefert. Auge-reau an der Spitze zweier Halbbrigadcn erstürmte um 6 UhrMorgens die Stellung der Oesterreich«, und durch sein schnellesununterbrochenes Vorrücken schnitt er eine Colonne derselbenunter dem Feldmarschall-Lieutenant Provera ab. Dieser Ge-neral, statt der 'Aufforderung die Waffen zu strecken, Genügezu leisten, erreichte die Ruinen des alten Bergschlosses Cos-saria. Zwei Compagnien des Giulayschen Freicorps hattenden Rückzug meisterhaft gedeckt. Provera säumte nicht einenAugenblick sich so gut als es die kurze Zeit erlaubte, zu ver-schanzen. Um drei Uhr Nachmittags erschienen die Franzosenvor Coffaria und kanonirten das Schloß. Einige Stundendarauf forderte Augereau dem Fcldmarschall aufs Neue zurUebergabe auf. Dieser leitete zwar, um Zeit zu gewinnen,Unterhandlungen ein, die aber nicht zum Ziele führten undgegen Abend abgebrochen wurden. Dagegen traf der amselben Tage zum Divisionsgeneral ernannte Augereau Anstal-ten zur nächtlichen Erstürmung. Um 11 Uhr rückten dreiColonnen gegen das Bcrgschloß. Der kühne General Zou--bert führte die erste, der Brigadechef Baue! die zweite, undder Oberst Quenin die dritte. Schon hatte die Spitze derersten Colonne die alten Vormauern des Schlosses erstiegen,als Joubert schwer am Kopfe verwundet, niedersank. DiesesEreigniß hatte einen üblen Einfluß auf die Unternehmung; alsein Hagel von Kartätschen auch die beiden andern Anführerniederschmetterte, wurde sie gänzlich rückgängig. Unbegreif-lich ist es, daß der tapfere Provera die Unfälle seines Fein-des nicht noch in derselben Nacht benutzte, um sich mit demBajonett einen Weg zu bahnen, statt daß er am andernMorgen sich genöthigt sah, zu capitulircn (nach französi-schen Berichten mit 1800 Grenadieren und zwölf Stück Feld-geschütz). Der wirkliche Stand dieser Truppen war ein