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Nekrolog. 1816.
möglich befestigte und besetzte. Noch setzte dem Vorrücken der.Franzosen einen starken Damm der österreichische Feldmar-schall Graf Klebcrsberg entgegen, der mit 6000 Mann In-fanterie und dem Dragonerregiment Levenehr am Usosbache,Zwischen St. Julien und Landrccy eine wichtige Stellung inne, hatte, die Generale Zechmeister und Klopsstein befehligten un-ter ihm. Sein linker Flügel dehnte sich bis gegen Archampsaus. Dem Marschall Augereau war alles daran gelegen,diese Stellung zu überwältigen, er ertheilte zu diesem Zweckfolgende Disposition: General Dessaix, dem die Leitung die-ser Unternehmung übertragen wird, rückt mit dem Gros sei-nes Corps gegen den Mittelpunkt der Stellung auf der Straßevon Anncy vor, wahrend er eine Brigade gegen Rimilly schicktund die Dörfer Moissin und Laplace um jeden Preis zu er-obern trachtet, indeß er eine zweite Brigade längs dem Ge-birge vorschickt, das Dorf Solange rechts liegen zu lassen, mußder Führer derselben trachten, den Posten von Archamps zuumgehen. Ist ihm dieses gelungen, muß er durch einige Ka-nonenschüsse die Hauptcolonne avertiren, und dieses gut zubesprechende Signal muß der Moment des allgemeinen An-griffs seyn. — Dieser wohlangelegte Angriffsplan ward nurtheilweise ausgeführt.
Die Dörfer Moissin und Laplace wurden zwar mit gro-ßem Verluste genommen, allein die Brigade, welche Archampsumgehen wollte, griff Graf Klebcrsberg mit dem Bajvnnctan, und die Gefahr für dieselbe war so groß, daß Dessaixeiligst seine Hauptkräste dazu verwenden mußte, ihr zu Hülfezu eilen, und darum änderte er seinen Plan dahin ab, Ar-champs statt zu umgehen, mit Sturm zu nehmen. GegenMittag war Dessaix im Besitz des Dorfes, als ihm GrafKlebersberg durch die Schlucht von Perny ein Bataillon Pe-terwardeiner und das Jägerbataillon Nro. 6. in den Rückensendete.
Diese zweckmäßigen Maaßregeln, zwangen den französi-schen General eiligst seine schwer errungenen Vortheile aufzu-geben, Archamps und alle eroberte Dörfer wieder zu verlassen,