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vvm Glück begünstigt, eine Stellung einnehmen, in der sie diesem all-Tcmeincn Wunsche entsprechen können. Und sollte auch manchem derselbenpraktische Erfahrung und Befähigung dazu abgehen; so wollen wir dochdaß dieser Mangel durch genaueste Angaben der geschichtlichenTatsachen ersetzt und die besten Materialien zu einem Ganzen zusam-mengetragen werden.
Eine würdige Feder wird sich dann wohl finden. Bis dieses ge-weht, müssen wir mit Nachstehendem zufrieden sein.
entische Angaben über Geburt und Familienverhält-nisse unseres Helden.
^ Des Feldmarschalls Gneiscnau Familie stammt aus dem südlichen^rutschland und führte eigentlich den Namen „ Ncidhardt". Nach vcr-^rdenen älteren genealogischen Werken war sie in früherer Zeit in^ki Linien getheilt; Ncidhardt von Gneiscnau und Neidhardt von Spa-^nbr„nn. Der Name „ Gneiscnau" soll von einem kleinen BesitzthumcM Oesterreich herrühren. Nach den eben angeführten Werken hat die"Mnilic früher auch zu den Patriziern von Augsburg und Ulm gehört;
dem Dom des letztem Ortes befindet sich noch eine Capcllc, genannt''d'e Ncidhardt'sche", so wie in den gemalten Fenstern desselben auch viel-) das Wappen der Familie vorkommt.
Außer diesen Nachrichten ist von den frühern Verhältnissen der Fa-nichts bekannt; doch ist uns erinnerlich, daß der jetzt in RuhestandSteile Rath am rheinischen Cassationshof, von Meusebach, einmal" den betreffenden Nachforschungen sich beschäftigt hat und darüber
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Und
Wich die sicherste Auskunft geben wird.
Der Vater Gnciscnau'ö, lutherisch, wie dieser Zweig der Familie" i°it früherer Zeit, diente in der Kaiserlich österreichischen Armee
^ war am Ende des siebenjährigen Krieges Hauptmann in einem"Wcrie-Regiment.
^ ^iclbe hatte eine Katholikin, eine Tochter des Artillerie-Oberstenn ^»'Mandanten der Festung Würzburg, von Müller, geheirathet, und" Nachmaliger Königl. preußischer Fcldmarschall ward am 28stcn Otto-