nennung zu einem höher» Militairgrade übersandte, bis sich ihm mschneller, aber verdienter Stufenfolge der hohe Standpunkt öffnete, vonwo der Gefeierte zum Heil des zerrütteten Vaterlandes erfolgreich ^wirken vor Vielen berufen war." —
Es gehört noch hierher, daß wir Gneisenau's Abschied an seine treuenBürger von Colbcrg wörtlich hier folgen lassen.
„Meine Herren Repräsentanten der patriotischen Bürgerschaftzu Colberg!
Da ich auf unsers Monarchen Befehl mich eine Zeit lang von dc>Nmir so lieb gewordenen Colberg trenne, so trage ich Ihnen, meiMHerren Repräsentanten, auf, den hiesigen Bürgern mein Lebewohl ?usagen. Sagen Sie denselben, daß ich ihnen sehr dankbar bin sttdas Vertrauen, das sie mir von meinem Eintritt in die hiesige ^stung an geschenkt haben. Ich mußte manche harte Verfügung treffeManchen hart anlassen; — dies gehörte zu den traurigen Pflichten M^nes Postens; dennoch wurde dies Vertrauen nicht geschwächt.dieser wackern Bürger haben uns freiwillig ihre Ersparnisse darg^bracht, und ohne diese Hülfe wären wir in bedeutender Nothsen. Viele haben sich durch Unterstützung unserer Kranken und Vcrwn^deten hoch verdient gemacht. Diese schönen Erinnerungen vo"Colberger Muth, Patriotismus, Wohlthätigkeit und ^Aufopferung werden mich ewig begleiten. Ich scheide nut -gerührtem Herzen von hier; meine Wünsche und Bemühungen n>^"den immer rege für eine Stadt sein, wo noch Tugenden wohnen, dUanderwärts seltener geworden sind. Vererben Sie dieselben aufNachkommenschaft; dies ist das schönste Vermächtnis das Sie ihnenben können. Leben Sie wohl und erinnern Sich mit Wohlwollen
Ihres treuergebenen CommandantenNeidhardt v. Gneiscnau."
„Ein so herzlicher Abschied durfte nicht ohne Erwiederung blcibeUWir versammelten uns," so erzählt Ncttelbeck, „und machten unserm volen Herzen in folgender Bekanntmachung an unsere Bürgerschaft Luft-