Commandanten von Gneisenau dafür in seine besondere Obhut, lasseihn nach seinem thatenvollen Leben auch bald die Früchte des Fa-dens im Schooße der theuern Seinigcn genießen, und wenn unsneue Stürme und Gefahren drohen, so kehre er zurück in unsere nichtüberwundenen Mauern, und finde auch in uns noch das treue Völk-chen wieder, von dem er so liebevoll schied!
(Folgen hier die Unterschriften der Stadt-Repräsentanten)
Dresow. Hentsch. Zimmermann. Höpner. Nettelbeck-Darckow. Ziemcke. Gibson."
Die hier in den vorstehenden wörtlich citirten Briefen angeführte"gegenseitigen Lobeserhebungen würden unter gewöhnlichen Verhältnisse"und unter gewöhnlichen Menschen, wie es leider oft der Fall ist, auchden Charakter gewöhnlicher leerer Complimente und Formeln an sich tra-gen; darum will ich hier zur Bewahrung und Sicherstellung des alle"'geltenden Sinnes nur ganz einfach nochmals angeben, daß solche a"sder Feder des treuen und biedern Nettelbeck's geflossen, von ihm vorherdurchdacht, und uns in seiner Lebensbeschreibung Wort für Wort auf-bewahrt worden sind.
So stehen sie denn da als treuer Abdruck von der Großherzigkeit ei-nes kleinen Bürgerhäufleins, und zeugen von dem unvergängliche"Ruhme und der Glorie, welche sich der Held unserer Blätter damalsschon beim ersten Einteilte in seine spätere glänzende militairische Wirk-samkeit erworben hat.
Als classisch anerkannte Belege aus jener Zeit von des hiernannten unsterblichen Mannes vortrefflichem Herzen geben noch die nach"stehenden Briefe ein unüberschwängliches Zeugniß.
Diese wurden bei der Einweihungsfeier des Gneisenau'schen De"^mals in Sommcrschenburg — eine Feier, welche vom König FriedetWilhelm IV. eben so gcmüthrcich als würdig am 18ten Junidem scchsundzwanzigsten Jahrestage der Waterlooschlacht, angeordnet u"vollzogen wurde — bekannt gemacht. Sie werden in der Schill'sch^Capelle zu Braunschweig als heilige Reliquien aufbewahrt.