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und wo er das milde Wort gebrauchen konnte, um zur kräftigen deut-schen That Jemanden anzuregen, da siegte er jedesmal mit unwider-sWchcr Allgewalt.
Umsonst würde ich Worte und Ausdrücke suchen und wählen, um
mächtige Schalten und Walten des kühnen Geistes Gncisenau's zubeschreiben. Ein, von deutschen Freiheitsgefühlcn durchdrungener undslir das geistige Leben seines Vaterlandes zugleich begeisterter Sängers'ch meine den jetzt leider alt gewordenen Vater Arndt) hat noch vor^uigen Jahren in seinen Volksblättcrn uns eine Biographie von Gnei-smau m kräftiger, gediegener, wenn auch in ganz origineller Denk- und^chriftweise gegeben.
Wir wollen daher, weil uns nichts Besseres vorliegt und vorgelegtwerden konnte, was über jene Zeit unsers Helden (zwischen den Jah-rcn 1809 — 1812 — 1821) gedacht und geschrieben worden ist, einenEtlichen Auszug hier folgen lassen.
Wir führen den alten braven deutschen Mann also redend ein.
"Gneiscnau war ein Mann von 52 Jahren, als ich ihn im Win-^ 1812 zuerst sah, in Haltung, Schritt und Gcbehrde einem Dreißiger^"lich. Sein Bau war stattlich, und seine Glieder löwenartig, Schul-en und Brust breit, von der Hüfte bis zur Fußsohle alles stark, rund,wo es fein sein mußte, an Füßen und Gelenken, alles zierlich und°^glich gebildet; er stand und schritt wie ein gcborner Held. Diesen
Leib
lästigsten Wuchses, etwas über Mittellängc, krönte ein prächti-
eine offene, breite, heitere Stirn, volles dunkeles Haupthaar,blaue Augen, die eben so freundlich als trotzig blickenblitzen konnten, eine gerade Nase, voller Mund, rundes Kinn, Aus-
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von Männlichkeit und Schönheit in allen Zügen. Auf der Stirn
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