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dem Heere der Sarazenen bis an den Orontcs, An-tiochia gegenüber, vorgerückt und hatten sich zweyerThürme, welche die eiserne Brücke über denselben ver-theidigen sollten, durch den Verrath der griechische»Bewachungs-Mannschaft bemächtigt.
Constantin, ein schwacher charakterloser Prinz, demdieser Verrath wegen der übrigen Truppen Sorge ein-flößte, glaubte die Gefahr, welche Antivchia bedrohte,am sichersten durch die Ermordung des Calisen abzu-wenden; er sendete einen Meuchelmörder nach Medina,allein dieser gestand, entwaffnet durch Omars Große,die Schandthat ein, und der Calif schenkte ihm groß-müthig das Leben.
Unterdessen standen sich beyde Heere in der Nahevon Antivchia gegenüber. Die Griechen befehligte Ne-storius, der in frühern Feldzügen sich einigen Ruhmerworben hatte. Es kam zur Schlacht; allein Ncsto-rius mußte der überwiegenden Tapferkeit der Saraze-nen weichen. Das griechische Heer ward nach kurzemWiderstände überwältigt und in die Flucht geschlagen.Au diesem Siege der Sarazenen trug der abermaligeVerrath Uukinna's nicht wenig bey. Sobald sich derKampf entsponnen hatte, bcfreyte und bewaffnete er soogefangene Sarazenen, vereinigte sie mit den ihm unter-geordneten 200 Renegaten, verließ die Stadt mit die-sem Corps, siel die Griechen im Rücken an, undbeschleunigte dadurch ihre Niederlage. Die ganze Ebenewar mit Todten bedeckt, und noch 5 oo Jahre spätersahe man die Gebeine der Gebliebenen.
Als die Einwohner sich nunmehr von aller Hülst