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3 (1829) Von dem Untergange des weströmischen Reiches bis zum Anfange der Kreuzzüge / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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der Spitze seiner besten Truppen auf die Allcmanen,die den gewaltigen Stoß nicht auszuhalten vermochten.Der König derselben ward getödtet, sein Heer in Un-ordnung gebracht und ein vollständiger Sieg von denFranken erfochten. Ein Theil der Allemancn unterwarfsich Chlodwig, ein anderer dem vstgothischcn KönigeLheodorich.

Treffen am Zorta-Flusse. -gg.

Die Bulgaren überschritten die Donau und fielenverheerend in Thrazien ein. Aristäus, der den Ober-befehl der griechischen Truppen in Jllyrien führte, setztesich mit i 5 ooo Mann gegen sie in Marsch. Am Jor,ta-Flusse stieß er auf sie und bot ihnen ein Treffenan, in welchem er mit einem Verluste von 4000 Mann,die theils aus der Flucht niedergehauen, theils in denFluß gesprengt wurden, geschlagen ward. Die Gra-sen Nicostratus, Jnnozenz und Aquilinus blieben aufdem Schlachtfelde und die Griechen verbreiteren, umdie Schande dieser Niederlage zu verbergen, die sie ih-re besten illyrischen Truppen gekostet hatte, das Ge-rücht, die Bulgaren hätten den Sieg nur durch Zau-bcrmittel erfochten.

Schlacht bei Dijon. 5 oo.

Die Burgundioncn wurden von zwey Brüdern,Gondebald und Godegisel beherrscht. Letzterer machtedem fränkischen Könige Chlodwig den Vorschlag, ihmzu der Alleinherrschaft von Burgund zu helfen, woge-gen er ihm Tribut zu entrichten versprach. Der frän-