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3 (1829) Von dem Untergange des weströmischen Reiches bis zum Anfange der Kreuzzüge / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Paulus ward gefangen und vom Könige Wamba nebstallen seinen Mitschuldigen begnadigt.

K77. Niederlage der Sarazenen.

Die Sarazenen fielen die Ostküste von Spanienan. König Wamba der Westgothcn sendete eine Flottegegen sie, welche ihnen nach hartnäckigem Kampfe eineNiederlage beybrachte. In diesem Seetrcffcn sollen sie27a theils größere, theils kleinere Schiffe verlöre»haben.

67g. Niederlage der Griechen durch die

Vulgären.

Die Bulgaren überschritten unter ihrem FürstenAsparuch den Dnicpcr und den Dnicsier und setztensich in der Nähe der Donau auf unangreifbaren steilenFelsen, die von Sümpfen umgeben waren, fest, von woaus sie die ganze Umgegend auf das grausamste ver-wüsteten. Um diesen Verheerungen Einhalt zu thun,zog Kaiser Constaurin IV. in Thrazien seine bestenTruppen zusammen, die er gegen die Feinde in Marschsetzte, während er selbst mit einer Flotte in die Donaueinlief und den Bulgaren gegenüber ein Lager bezog.Diese, geschreckt durch den Anblick eines so zahlreichen,wohlgeordneten Heeres, beriefen ihre ausgesendete»Streifcorps zurück, und befestigten sich in ihrer Stellungso gut sie konnten. Als sie nach Verlauf einiger Tagebemerkten, daß die Griechen nichts gegen sie zu unter-