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3 (1829) Von dem Untergange des weströmischen Reiches bis zum Anfange der Kreuzzüge / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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bete Seckönige, sieben Jarls und viele Tausende seinerLeute auf dem Schlachtfelds. Seit der Ankunft derSachsen und Angeln hatte England kein so großesBlutbad gesehen.

g-3. Niederlage der Ungarn im Drömmlingcr

Walde.

Ein ungarisches Heer fiel in Sachsen ein und bela-gerte Stederburg, wo es von der tapfer» Besatzungmit großem Verluste zurückgewiesen ward; auf demRückwege wurde es in dem Drömmlingcr Walde vonden Sachsen und Wenden angegriffen und größtenteilsaufgerieben. Der ungarische Anführer ward gefangengenommen und nur durch ein hohes Lösegeld wiederfrey gegeben.

9-8. Schlacht bey Simancas.

K. August.

König Abdalrahman von Cordova traf große Rü-stungen, um die Könige der christlichen Monarchien vonSpanien für ihre häufigen Einfälle in sein Reich zubestrafen. Mit einem zahlreichen Heere drang er inCastilicn ein und stieß bey Simancas auf die Stellungdes Königs Ramiro von Leon. Dieser, obwohlungleich schwächer an Truppen, griff dennoch die Sa-razenen unverzüglich an. Sie erlitten nach langem,hartnäckigem Widerstände eine vollständige Niederlagedurch die Christen. Erst die Nacht machte dem Blut,bade ein Ende. 80,000 Sarazenen sollen in dieserSchlacht umgekommen seyn. Gleichwohl verlor Abdal-