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2 (1826) Von der Verschwörung des Catilina bis zum Untergang des weströmischen Reichs / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Äahre

noch ein wenig athmend, und den trotzigen Muth, dener im Leben gehabt, noch im Tode durch seinen Blickverkündend. Aus seinem ganzen Heer wurde weder imTreffen selbst, noch aus der Flucht eiu freygebornerRömer zum Gefangene» gemacht.

Schlacht bey Bibracte. 5g.

Die Helvctier waren aus ihrem Vaterlande aufge-brochen, um sich in Gallien fruchtbarere Wohnsitze zusuchen. Casar, von den Aeduern zu Hülfe gerufen,folgte ihnen fünfzehn Tage lang auf ihrem Zuge; endlichwendete er sich, weil es ihm an Unterhalt fehlte, plötz-lich nach Bibracte. Die Helvctier glaubten, diese Be-wegung sey eine Folge der Furcht; sie änderten daherdie Richtung ihres Zuges, und beunruhigten den Nach-trab von Cäsars Heer. Sogleich machte Cäsar Halt,besczte mit dem Fußvolke eine nahe gelegene Anhöhe,und schickte seine Reiterey ab, mit dem Befehl, denvorrückenden Feind aufzuhalten. Sein Heer bestand ausvier alten und zwey ncugcworbcnen Legionen. Auserster» bildete er auf der Mitte der Anhöhe drey Tref-fen; die nöuen Legionen und die Hülfstruppen stellteer auf dem Gipfel der Anhöhe auf. Das Gepäck derSoldaten ließ er auf einen Haufen zusammenwerfen.

Unterdessen hatten die Helvctier die römische Rcite-rcy zurückgedrängt und rückten in geschlossenen Haufenbis an das erste Treffen der Römer vor. Cäsar ließsein Pferd und die aller Befehlshaber entfernen, um dieGefahr für alle gleich zu machen, und gab hieraus dasZeichen zur Schlacht.