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Die Noctuinen im weitern Sinne. (Cymatophoridae, Noctuina s. str., Deltoiden, Chloëphoridae, Nolidae, Brephides) : nebst Nachträgen zum ersten Theile / von Dr. Adolf Speyer und August Speyer
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Zum ersten Bande.

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Clematis, Hein. Krefeld, »859 an Clematis. Aachen, nicht selten. Die Raupe fandFr. bei Augsburg überall wo Clematis vitalba wächst, deren Blätter sie wicklerartigan den Spitzen zusammenrollt, im Juli und August (Stett. ent. Zeit. » 860. S. 97).München, selten. Moskau und Podolsk, nicht häufig. Lemberg. Brüssel, Löwen,Mastricht.

Trochilia apiformis S. 327. Auch bei Elberfeld häufig. Die Var. Sire-ciformis bei Wien im Prater an Weisspappeln nicht viel seltner als die Stammart,Tenebrioniformis als grosse Seltenheit am Glacis unter Massen von Apiformisan italienischen Pappeln, Led. in I.

Tr. bembeciformis S. 327. Bei Münster wurde »860 ein Paar in copula anWollweiden gefunden, Altum. Den Verff. des Catal. d. insect. 10p. kam sie inBelgien noch nicht vor.

Tr. la phriiformis S. 327. Halle (Bergholz, sehr selten).

Sesia scoliiformis S. 329. Hannover, Reinh. Halle (Dessauer Heide, sehrselten). Im Bergeil, Pfaff.

S e s. spheciformis S. 329. Halle, nicht selten. Christoph (in 1.) fand sieim Oberlande der Oberlausitz unter allen Sesien am häufigsten. Niederlande.

Ses. tipuliformis S. 330. Auch bei Hannover, Reinh.

Ses. conopiformis S. 331. Halle, sehr selten. Rhoden, » $ am Stammeeiner alten Eiche, im Walde, » 000' üb. d. M. Brünn, Schn.

Ses. asiliformis S. 33». Rostock, » Ex., S. Halle, Lauban, Aachen.Gouv. Moskau, selten.

Ses. myopiforinis S. 332. Moskau, » Ex. an einem Apfelbaume. Luctuosagehört nach Lederer (in 1.) keineswegs als Var. hierher.

Ses. typhiiformis S. 332. »Spalato? mein Ex. ist unbekannter Herkunft«,Led. in 1.

Ses. cul i ci fo rm is S. 333. Bei Halle häufig. Fiume. Moskau, überall.Galizien.

Ses. stomoxy formis S. 334. Lemberg, » Ex. im botanischen Garten.

Ses. formiciformis S. 334. Halle, selten. Gouv. Moskau, sehr seltenBelgien (bei Löwen).

Ses. ichneumoniformis S. 335. Karlsruhe, Reutti. Brünn, Schn. Dep.der Niederalpen (bei Lärche, »715 m 2 Exx. auf Euphorbien fliegend, Bell.).

Var. M egi 11 a e fo r in i s H. Dazu gehört Sapygaeformis Vigel. (Rössler in 1).HS. bemerkt: »Bei Regensburg kam in der zweiten Hälfte des Juni mehrere Wochenlang immer nur die früher als Megillaef. bekannte weibliche Var. in ungemein grossenExx. vor. Erst Ende Juli kamen Männer der gewöhnlichen Ichneumonif., dazu aucheinige Exx. der gewöhnlichen Weiber und nur ein ganz verflogenes der Megillaef.Die Artrechte der Megillaef. sind daher noch nicht ganz widerlegt« (Regensb. Corre-spondenzbl. des zool. min. Ver. »858. S. »78).

Ses. uroceriformis S. 235. Syrien, Led.

Ses. empiformis S. 336. Halle, häufig. Gouv. Moskau, sehr selten. Ga-lizien, häufig. Belgien (bei Arlon, sehr selten).

Ses. astatiformis S. 336. »Thyreiformis ist von Astatif. sehr verschiedenund mir in beiden Geschlechtern bekannt, Staudinger gibt auch seinen Irrthum brief-lich zu«, Led. in 1. Die Fundorte Regensburg und Spalato gehören hiernach zur fol-genden Art. Astatiformis würde damit aus der deutschen Fauna ausfallen, wäre sienicht seitdem von Firn. v. Hornig in Wien auf dem Marchfelde, bei Oherweiden, aufEuphorbia gefunden (Wiener ent. Monatsschr. »860, S. 284).