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noch durch das morastige Sumpfland, welches es um»gab, eines der Hauptbollwerke Schlesiens war. HerzogWladislaw von Polen sendete den Feldherrn Seß»jech mit einem Truppenkorps zur Wiedcrcroberungdieses Schlosses ab.' Allein die Pommern, hieven inKenntniß gesetzt, hatten die alten Festungswerke aus»gebessert, mit neuen verstärkt und sich zu einer hart»'Nackigen Vertheidigung eingerichtet. Da es äußerstschwierig war, sich wegen des sumpfigen Bodens deMSchlosse zu nähern, so suchten die Polen das Wasserdurch Abzuggräben abzuleiten; allein diese mühsameArbeit ging so langsam von statten, daß Scßjechsich entschloß, die. ganze Unternehmung aufzugeben undbereits den Tag züm Aufbruche bestimmt hatte, alsBoleslaw, des Herzogs Wladislaw kaum zehn»jähriger Sohn, der sich im Lager befand, die Truppe»zur Ausdauer ermähnte und sie veranlaßte, ein Win»terlagcr zu beziehen. Das Schloß ward jetzt mit einerReihe von Schanzen umgehen und ihm jede Zufuhr ab»geschnitten. Die Pommern, dadurch auf das Aeußerstegebracht, knüpften Unterhandlungen an, und erhielte»freien Abzug mit Waffen und Gepäcke.
jgg6. Belagerung von Perejaslaw.
ro. Mai. bjS ,
»g. Juni. Der Uneinigkeit der russischen Fürsten ward durch
einen Einfall der Polowzer ein Ende gemacht. Die»
ser kriegerische Stamm zog unter ungeheuren Vcrwü»
stungen vor die Hauptstadt Perejaslaw des Fürste»
Wladimir von Tschernigow, und belagerte die»
selbe. Die russischen Fürsten zogen in aller Stille rh>c
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