Ritter Rainald Porchitus, dem die Türken be« behärfahlen, von den Zinnen herab seine Kreuzbrüder uni ^r ?Auslösung zu flehen; allein statt dessen rief er mit lau« 8ürsiter-Stimme den Christen zu: „Seyd standhaft und tig iharret aus, denn alle Häupter der Feinde sind gc« "t dc„fallen und keiner ist übrig geblieben, welcher im Stande Bors„wäre, sie mit Kraft und Umsicht zu leiten!" Als ^ouarmenische Dolmetscher Rainalds Worte übersetzten, ^'sn
ward er unter Androhung der härtesten Todesstrafe zur 8Entsagung des christlichen Glaubens aufgefordert und b»nempfing, da er sich dessen beharrlich weigerte, den To«dcsstoß mit größter Fassung. ^er
Durch die Einschließung Antiochias aus den drei überzHauptseiten entstand bald Mangel unter den Einwoh«ncrn und der Besatzung, während auf der Seite der bleich
Christen auf dem offenen Wege zum Meere und durch die ^'lch
Fruchtbarkeit der angepflanzten Umgegend Lebensmittel ^uve
in Hinreichender Menge herbeigeschafft werden konnten, ^ta>
und dadurch auch den verheerenden Krankheiten ein Ziel Zgesetzt wurde. *es >
Bohe munds besondere Thätigkeit hatte ihren *"n,
Grund darin, daß er Antiochia für sich zu gewinnen diger
suchte, ohne die Theilnahme der übrigen Pilger. Indieser Absicht hatte er bereits vor längerer Zeit mit dem 8all
Armenischen Renegaten Pyrrhus Unterhandlungen am ^cn I
geknüpft; diesem Ppr rh us war die Bewachung eines ^iedi
wichtigen Thurmes auf der Abendseite anvertraut; Ermfi
Pyrrhus selbst aber Haßte-Bagi Scjan, weil ihn ^*n
dieser zur Vertheilung der für seine eigene Familie am ^ ^