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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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be- gehäuften Verrathe gezwungen hatte. Bo Herrin nd,uiU ber Mithülfe des Renegaten gewiß, forschte, bei denlau« Fürsten, ob sie wohl geneigt wären, demjenigen fünf-und tig die Stadt als Eigenthum zu. überlassen, der sichgc« en den Besitz derselben zu setzen vermöge. Allein seinmde Vorschlag scheiterte an der Abneigung des Grafen vonAls Toulouse, der auch die übrigen Fürsten zu gleicherkeil, ^asicht stimmte.

zur Während dieser Verhandlungen hatten die Fürstenund bvn Mosul, Damasc und Emesa ein zahlreichesTo- Heer zusammengebracht und die Belagerung von C d essaUnternommen. Nach dreiwöchigen vergeblichen Angriffendrei überzeugte sich Sultan Korboga> der Führer des Sa-ooh« ^zcnenheercs, daß die Besserung des Haupthceres lin-der bleich wichtiger sey, als die Bezwingung von Edefsa,die welche als eine nothwendige Folge der ersteren erschien,ittel Unverzüglich brach Korb o g a, v.on den Ufern des Eu-ren, ^brar auf und setzte sich gegen Antiochia in Marsch.Ziel Die Kunde von der Annäherung des türkischen Hee-kes verbreitete anfangs Schrecken unter den Kreuzfah-rer! *"n, doch wurde nur Graf Stephan von übcrma-

nerr diger Furcht so weit gebracht, daß er unter nichtigem

In Verwände nach Alerandrette entfloh und dort für den

oeM Üoll einer Niederlage der Christen, Schiffe bereit Hal-ali- Een ließ. Die übrigen Kreuzfahrer erholten sich schnell

nies Nieder und faßten den cinmüthigen Entschluß, daß

ut; künftig jeder Pilger hohen oder niedern Standes an

ihn Leben gestraft, werden solle, der das Lager heim-an- l'ih verlasse; zu gleicher Zeit schwuren alle , die Bela-