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nach Cilkcien zurück, wo sie sich mehrere Städte unter-warfen.
Schlacht bei Artasia. 1105.
Den ss. Ma!
Fürst Ta n crcd zog die Streitkräfte aus Autiochia,Tellbaschcr, Marasch und Edessa an sich und rückte nacheinem von dem Patriarchen angeordneten allgemeinen Fa-sten über den Fluß Farfar vor Artasia. Kaum hatteer die Belagerung dieser Stadt begonnen, als FürstRvdwan von Ha leb an der Spitze eines Heeres von20,000 Mann zu Fuß und 10,000 Reitern der belager-ten Stadt zu Hülfe eilte. Auf diese Kunde hob Tan-rred die Belagerung auf und wendete sich gegen die an-dringenden Feinde. Eine steinigte Ebene trennte beideHeere. Tancred stellte sich dergestalt am jenseitigenEnde derselben auf, daß die türkische Reiterei nur nachTrvßen Mühseligkeiten bis zu ihm sich durcharbeitenkonnte und erschöpft vor seiner Front ankam. ErstNachdem sie das steinigte Terrain im Rücken hatte undsonach nicht auf die gewöhnliche Art durch mehrere An-sällc und Rückzüge zu fechten vermochte, stürzte sichdie christliche Reiterei mit eingelegter Lanze auf die Feindeund warf diese über den Haufen. Die Türken warfen^ogcn und Köcher von sich und sprangen selbst von denPferden, um nur schneller über die steinigte Ebene hin-wegzukommen. Großen Widerstand fanden die Christendoi dem türkischen Fußvolke, bis auch dieses endlich sichFlucht wandte, und die Christen einen vollständigen^ieg erfochten. 3000 Ungläubige deckten das Schlacht-et» und selbst das Hauptbanner des fliehenden Rodwan