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derung ausgesandte Theil des Kreuzhcerrs zurückkehrte-Allein die Verwirrung im Lager und des Feindes sieges-trunkener Muth bestimmten den Landmcister, keine wet-tern Angriffe zu wagen, vielmehr, von einigen treue»Preußen geleitet, schleunigst den Rückzug nach den west-lichen Provinzen anzutreten.
1262 — 1263 . Belagerung von Königsberg.
Nachdem die empörten Preußen Braunsbcrg zersw^hatten, rückten sie mit drei verschiedenen HeerenKönigsberg, Krcuzburg und Bartenstein. Jede diest""Burgen ward nach der damaligen Knegssittc derßen mit Schanzen und Verhauen umzogen, und dadur^den Besatzungen, welche aus Deurschriktcrn bestand?»-jede Verbindung abgeschnitten. In kurzer Zeit br»^in den belagerten Burgen eine Hungersnvth aus, ^um so größer ward, als sich viele dem Orden treublicbenen Preußen mit den Ordensrittern nach dengen geflüchtet hatten , und jetzt aus dem kleinenrathe mit erhalten werden mußten. Trotz dieser ^drüngnisse und der unausgesetzten Kämpfe mit der üb^legcnen Zahl der Feinde leisteten die Deutschrittertapfersten Widerstand, und wurden hierin durch v"der neubckehrtcn Preußen kräftig unterstützt. ..
Der Papst, von der Noth des Ordens in Kennt»"gesetzt, ließ durch ganz Deutschland einen Kreuzzug ^
H ti-gert die Preußen predigen. Unter den Grafen von ^
lieh und von der Mark sammelte sich eine betraf
liche Anzahl Truppen, mit denen der Hochmeister A»"