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französische Reitercorps mit dem Feldgeschrei „Nont-joz'k, ihr Ritter!" zur Unterstützung des Fußvolkes inBewegung. Die sarazenischen Bogenschützen wurdengeworfen und zogen sich mit Verlust zurück. Jetzt eiltedie erste Schaar der deutschen Reiter in die Ebene Gran-della hinab, und stürzte sich unter dem Schlachtrufe:„Schwaben! ihr Ritter!" aus die französische Reiterei,welche ihren Angriff nicht auszuhalten vermochte. Meinsey es, daß die Franzosen ihrem Lager näher standen,oder daß sie sich rascher bewegten, immer erhielten siezuerst die Verstärkungen ihrer zweiten, dritten, viertenLinie, so daß sie jedesmal das Treffen durch frischeTruppen wieder herstellten, und als König Manfredendlich mit dem Hintertreffen zur Entscheidung heran-nahte, ward er von den Apuliern, die sich zur Fluchtwendeten, schimpflicher Weise verlassen. Manfred,der diesen Tag nicht überleben wollte, stürzte sich indas dichteste Gedränge und ward von einem Franzosenunerkannt gelobtet. Die Trümmer seines Heeres wur-den bis nach Benevent verfolgt und diese Stadt nochin derselben Nacht von den Franzosen erobert.
Belagerung von Saphad.
Nach einem vergeblichen Angriffe auf Ptolemais«schien Sultan Bibars vor der festen Burg Saphadim unteren Galiläa, etwa sünszehen Stunden von erste-rer Stadt. Er betrieb die Belagerung dieser Burg mitsolchem Eifer, daß er stets an der Spitze seiner Trup-pen focht, um sie durch sein Beispiel anzufeuern. Den
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