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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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stung durch folgenden Vorwand: »Bekannt sind Tuch„die Ansprüche deS KöniqS auf einiqe Provinzen,„die bisher unter spanischer Vottmäßigkeit lagen;»bekannt auch die französischen Siege. Ueber diese„Siege freut sich wol niemand mehr, als die Can-»tone. Aufs genauste ist ihre Wolfahrt verbunden»mit dem Glüke von Frankreich. Wie bisher, wer-„det Ihr in der erorberten Provinz bey der Frei-,,heit des Handels beschüzt bleiben. Bey der Er-„oberung hat der König keine andere Absicht, als»die Beschleunigung des Friedens." Um die Can-tone noch besser zu liebkosen sczte der König dieschweizersche Leibwache wieder auf den alten Fuß,auch versprach er die Bezalung so wol der öfent-lichen als der Privatpensionen. Den 27. Febr. er-schien der Bottschaster mit einem neuen Vortrage,folgenden Inhaltes: „Mit Befremden vernimmt»der König, daß man die Kantone zur Unterstü-»zung solcher Plaze auffordert, die sich in der Hand»seiner Feinde befinden. Durch Willfahrung wär»»den die Kantone den ewigen Frieden und alle»Bündnisse verlezen; sie würden die französischen„Truppen vielmehr näher herbeylsken, als weiter»entfernen." Unter solchen Umständen war es,daß die Cantone nicht nur das Defensionale einführ-ten, sondern noch überdies den Entschluß faßten:»Da die Grenzgegende» z. B. von Constan; und

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