mittelbar an den König selbst wenden. — Dies zuverhindern, that der Gesandte noch einen Versuch.Er versprach denjenigen Eidgenossen, welche zu un-mittelbarer Zuschrift an den König nicht Hand bie-ten , auf den nächsten April richtige Auszalung derPensionen, wie auch die Zinse von den Geldanlie-hungen. Nichts desto weniger beharrten sie bey demeinmal gefaßten Entschlüsse. Den 4. April schiktensie den Fähndrich Widerkehr mit verschiedenen Brie-fen so wol an den König als an die Obersten undHauptleute. In den Briefen an den König heißteü: Wofern Ew. Maj. sich mit dem Kaiser ent-zweien, so hoffen wir, daß um unsrer Ruhe, umder Nachbarschaft, um der Erbvereinigung willendie benachbarten österreichischen Länder verschont blei-ben; wir hoffen, baß unsre Truppen keinesweges,dem Vorbehalte des Bündtniffes zuwider, ausserFrankreich hinaus gegen andere Verbündete ziehenwerden. — Dieselbe Aeusserung thaten sie gegenden General Soißons, unter Androhung schweererStrafe gegen diejenigen schweizerschen Befehlhaber,welche diese Erwartung betriegen. — In dem Schrei-ben an die Obersten und Hauptleute erklären sie sich:Aller noch so ernstlichen Erinnerungen ohngeachtet,habet Ihr Euch gegen die Bündnisse mißbrauchenlassen, besonders gegen d e Freigrafschaft Burgund,obgleich sie Mit uns im Lrbveremr steht. Bey Lei-bes-
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