des-und Lebesstrafe gebieten wir nun, daß Ihrge-gen keinen Staat, welcher der Erbvereinigung ein-verleibt ist , die Waffen ergreifet. — Um nicht diegeringste Hoffnung zur Nachsicht übrig zu lassen,gieng die Lagleistung so weit, daß sie den Schlußfaßte: „Wofern irgend ein Ort die Fehlbaren un-bestraft hingehen läßt, so bestraft sie der ganze„Stand, damir man vor Gott und der Welt ent-,,schuldiget bleibe." — Inzwischen fiel in dem Aa-chener - Frieden Hochburgund für einmal an Spa-nien zurük. Auf einer neuen Tagleistung untermiz/rs Mai r668. erschien Mouslier, der französischeGesandte mit folgendem Vortrage: Auch Euch alsFrankreichs ältesten und besten Freunden wird derAchener - Frieden erwünscht seyn. Seyd versichert,daß, anstatt Eure Ruhe zu stören, der Mornachvielmehr auf Erhaltung eurer Souveränität mitEifer bedacht ist. Die Beschlüsse wegen der vorder-österreichischen Waldstädte ändert Ihr jezt, dem Kö-nige zu gefalle«, nicht «»gerne ab. Eben so hebtIhr euer Strastirtheil über den Oberist von Mol-londin und andere fchweizersche Befehlhaber auf.Wenn sie in Hochburgund eingedrungen waren, sathaten sie es auf ausdrüklichen Befehl des Monar-chen; sie thaten es in der Beredung, euere Verbin-dung mit dieser Provinz hange genau mit dem er-oberten Rechte -es Monarchen zusammen. Mit
näch-