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Eroberung von Straßöurg.
im I. i68i.
Unter den Grundsäulcn der helvetischen Unab-hängigkeit sind nicht die geringsten einerseits einBoden, der nur freien Handen die Nahrung nichtabschlägt, anderseits ein beschränkter Umkreis, dessenGrenzen Mier mehrere eifersüchtige Nachbarn ge-theilt sind. Unvermerkt hatten unter Liesen ein paarübermächtige hie und da einen Zwischenstaat, z. B. dasHans Oesterreich, Spanien, Mailand, und Frankreichdie Freigrafschaft verschlungen. Bey engerer Verbin-dung der beiden Hauptmächte indeß leiden die Eidge-nossen noch weniger Gefahr, als bey ihren Befeh-dungen und Kriegen. Im ersten Falle schüzt sie vorZertheilüng Eintracht, Freiheitssinn und selbst Ar-muth und Kleinheit ; im leztern Falle schüzt sienichts als freilich zuweilen höchst schwierige Neutra-lität, bey welcher von den kriegführenden Mächtenjede gleich viel gewinnt. Mit der FreigrafschaftHochburgund begnügte sich der französische Erobe-rnngSgeist nicht. Im I. isgi. dehnte er sich'auchüber die deutschen Reichsländer und Städte des El-sasses aus. Im September dieses Jahres nöthigteder König von Frankreich Strasburg zur Uebergabe-Doll Besorgniß, daß der Krieg zwischen Deutschland,ter Band. I «nd