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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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und Frankreich von neuem auZLrechen, und sich wolgar über die Eidgenossenschaft verbreiten mögte, ver-einigten sich die Cantone auf einer Tagleistung inBaden zu möglicher Vorkehr. In Basel unterrede-tea sich eidgenößische Gesandte mit dem französischenBottschafter, de Gravelle, über die Vegrüssung desKönigs. Vermög ihres Antheils an dem Bunde vomI. »66Z. bekamen die Müllhauser auch an dieserFeierlichkeit Antheil. Sogleich nach der Ankunft zuEnsisheim wurden die eidgenößische» Gesandten (ander Jal dreißig, nebst einem Gefolge von -;c-. Per-sonen'' auf königliche Unkosten bewirthet. Zur Tisch»gestllschaft hatten sie den Grafen de Roy, die Mar»kisen von Villars, Genlis, Livri, beide Schombergund andere Herren '). Auf KolbertS Zubringen wil-ligten sie endlich ein, vor dem Herzoge von Orleans,dem Bruder des Königes, eben so wie vor dem Kö-nige selbst mit entblößtem Haupte zu erscheinen,indeß thaten sie es nur mit Vorbehalte der ehmali-gen Vorrechte und ohne Nachtheil für die Zukunft'In einem Vertrage nehmlich vom I. 1544. zwischenFranz l. und Kaiser Carl V. waren die Cantone imRange gleich nach Venedig und also über alle Für-sten Italiens empor gesezt worden; im I. r66z.waren in Paris die eidgenößischen Gesandten bey

dem

*) Rah», Waldkirch, Alercure ä'ttollsnäe lüri.s. Z26»