walt verjagten die Reformierte» die Catholiken.Den ro. April r68c>. maaßte sich im Namen derkatholischen Cantone der Landvogt von GlaruS zuRheinegg das Patronatrecht an, das bisher die Ge-meine selbst ausgeübt hatte. Im Toggenburg Ver-se; te der Abt von St. Gallen die Prediger willkür-lich von einer Pfarre znr andern. Im Frühjahri68i. hatte sich einer seiner Conventualen, PaterMaurus, als Proselyte nach Zürich geflüchtet. Ererklärte den Uebertritt als Rebellion , und fordertedie Auslieferung des Proselyten. Auf erhaltenenAbschlag versagte er aus Rache dem von Zürich ausneuerwehlten Diakon zu Stammheim die Bestätiggung. Aufs neue und je länger je eifriger drangendie katholischen Cantone darauf, daß in den gemein-schaftlichen Vogteien die Mehrheit der Stimmenauch über Religionsangelegenheiten entscheiden sollte.Unter andern Ursachen, welche sie beherzt machten,war auch (ausser der Verfolgung der Reformiertenin Piemont und Frankreich) einerseits ihre Unter-drükunz in Ungarn, anderseits die AuSlöschung derprotestantischen Linie in der Churpsalz. Hiezu kamnoch die Hoffnung, daß sich unter dem Einflüsse desbrittischen Königs, Jakobs II, überall die katholischeReligion ausbreiten werde. In Genf war es bereitsim I. i6zo. einem französischen Agenten gelungen,inner den Stadtmauern eine.katholische Cappelle zu
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