Buch 
2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
Seite
145
JPEG-Download
 

»47

t-»garteei-!g.rt-inedi-ch edersieom

l8».

sie»mü-Ab-alsVor-chterchäftläher^ all-Krie,ldte,lthes,überdie

die Appellazionen aus den Dogteien Uznach undGüster/ über die Bestrafung der politischen Cabalenund Bestechungen / über die Feierlichkeiten bey derNäfelser - Fahrt / über die Festtage, über die Glan-bcnSfreiheit / über den Landesfrieden u. s. w. We-gen der Volkswerbungen und wegen der Pässe vonUznach und Gaster konnten sie sich noch nicht ver-einigen. Hierüber verlangte die reformierte Patheidie Entscheidung Lurch gleiche Säze oder Schiedrich-ter / die katholische hingegen drang , nach altemHerkommen, auf unpartheyisches Recht. DiesesGeschäftes wegen traten die katholischen Cantone znLnzern, die reformierten in Aarau zusammen. Den8- Jenner i68r. versammelten sie sich gemeinschaft-lich in Baden. Die reformierten Cantone schlugengütliche oder rechtliche Beylegung des Handels ver-mittelst gleich vieler Schiedrichter von jeder Partheivor; die katholischen behaupteten, daß man, wo esum die Souverainität eines CantonS und um dieReligion zu thun ist, keincSweges an diese RechtS-sorm gebunden wäre; sie glaubten sich nach demStanzerverkommniffe vom 2 . 1481. znm Beystandedes bedrängten Theiles verpflichtet. Auch diese Tag-leistung blieb fruchtlos. Schon rüstete man sich ausallen Seiten zu kriegerischer Vorkehr, In GlaruSselbst vergrößerte sich die Hitze bey der Entdekung,daß hie und da die katholische Partbei nicht «urster Band. K unter