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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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gen Begehungen gegen die Wahlordnung beurtheiltfür dießmal der grosse Rath; künftig beurtheiltsolche Begehungen ausschlieffend der kleine. —Nach feierlicher Bestätigung dieses Beschlusses for-derte man auf den Zünften jeden Bürger beym Eidezur Anzeige auf, was nach seinem Wissen gegendie Wahlordnung verübt worden. Die Bürger ver-langten Bedenkzeit. Auf einigen Zünften machtensie den Abgeordneten des Rathes derbe Vorwürfe;sie fiengen an, eigne Zusammenkünfte zu halten,und durch Ausschüsse auf die Fortsezung des Refor-mazionswerkes zu dringen: sie ernennten den Dr.2akob Heinrich Petri zum Generalsachwalter, undertheilten ihm schriftliche Vollmacht, unter Zusiche-rung ihres Schuzes, wogegen er einen Revers aus-stellete. Inzwischen wurden wegen erwiesener odervorgeblicher Bestechungen verschiedene RathSglieder(freilich nicht ohne Einholung eines schriftlichenGutachtens so wol von der Geistlichkeit als von derjuridischen Fakultät) ihrer Stellen entsezt. Unterandern wurde ein Dreizehner - Herr zur Austhei-lung von zoo. Säken Getreides an arme Bürgerverurtheilt. Sehr willkommen war den armen Bür-gern eine solche Ausübung des Strafamtes. Sehrbedenklich hingegen fanden sie die Optimalen undRäthe. Im Jenner i6?r. wendeten sich diese umRath und Beystand an die Cantone Zürich, Bern,

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