xuzcrn und Solothurn. Auf ihre Bitte schiften dieCantone Gesandte nach Basel. Um die Bürger we-niger mißtrauisch zu machen / erschienen die Ge-sandten unter dem Verwände einer Berathschlagungüber die Gefahr an den Grenzen , wegen der An-näherung französischer Truppen. Um die Bürger-schaft zu gewinnen, traf man den 14. Febr. i 6 ?r.die Abrede, daß in Zukunft bey Kriegen undBündtniffen, bey Erhöhung der Zölle und Aufla-gen , bey Abänderung der Eidsfvrmeln u. s. w. auchdie Bürgerschaft sollte benachrichtigt werden, undzwar bevor der grosse Rath zu endlichem Beschlussegehn dürste. Einzig die Zunft zum Schlüssel be-gnügte sich mit dieser Erklärung. Den 22. Febr.versammelten sich alle übrigen Dünste von neuem;sie warfen den Vorstehern die nachläßige Behand-lung deS ReformationSwcrkeS vor, beschränkten sichaber gleichwol auf das Recht, ihre Beschwerden demRathe schriftlich vortragen zu lassen. Den Verlaufberichteten die anwesenden Gesandten der damals inBaden versammelten gemeineidgenößische» Taglei-fiung. In einem Schreiben ermähnte die Laglei-stnng den Rath so wol als die Bürgerschaft drin-gend zum Frieden. Die Bürgerschaft rechtfertigtesich in einer ausführlichen Antwort, worinn sie sichüber die Mißbräuche bey der Regierung beschwerte,und den Vorwurf eines tumultnarischm Verfahrens
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