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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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ablehnte. Zur Verhinderung grösserer Verwirrungwählte die gemeineidgnößische Tagleistung zu Ver-mittlern den Bürgermeister Johann Heinrich Eschervon Zürich, und den Schultheiß Johann RudolfDürler von Luzern. Mittlerweile fuhr die Bürger-schaft fort / den Rath mit Flugschriften zu bestür-men. In einer derselben beschuldigte sie den Stadt-schreiber der schwersten Vergebungen. Zur Vermei-dung grossem Verdrusses gab er sein Amt auf. Anseine Stelle kam der Rathschreiber, ttm die Stellevon diesem bewarb sich nun der oben erwähnte De-magog, Dr. Petri. Dadurch verlor er bey derBürgerschaft so sehr das Zutrauen, daß sie die ihmertheilte Vollmacht zurückforderte , und ihn nichtlänger als Generalsachwalter ansah. Auf wieder-holte Klagen entsezte man einen Rathsherrn; eineFrau, die sich in verschiedene Rathswahlen einge-mischt hatte, warf man ins Gefängniß. Damitbesänftigte sich die Hize des Volkes noch nicht. SSbegehrte, daß alle und jede Rathsglieder, welchebey den vier Heimlichem der Bestechung beschuldi'ger worden, zugleich mit ihrer ganzen Anverwand-schaft, bis zur Beendigung des Handels von demRathe ausgeschlossen seyn sollten. Nnterm ir. Merzüberreichten die eidgenößischen Gesandten dem grossenRathe eine Schrift, folgenden JnnhalteS: Er solltedie Bürger bewegen, -aß sie entweder bis zur Ankamst

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