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Verhöre; sie begehrten/ Laß die Leibwache ins Ge-wehr tretleil/ daß ein Ritter vom heil. Geist Or-den sie unten an der Treppe empfangen/ und einPair oder ein Marschall von Frankreich oben an derTreppe stehen, und sie zum Könige begleiten sollte.Da man darauf beharrete, daß der Ceremonimmei-ster allein sie zum Verhör führen werde, schriebensie nach Hause um neue Verhaltungsbefehle. *) Sieerhielten zur Antwort: Um nicht der Hauptsachezu schaden, sollten sie nicht länger auf dem Ge-pränge vom I. r 66 Z. bestehen, hingegen aber gleicheBehandlung, wie die eidgcnößischen Gesandten imI. 16Z4. verlangen. Hierüber gaben sie bey Hofeeine Schrift ein. Der Hof beantwortete sie miteinem Auszuge aus den Ceremonienregistern. ImI. iüZ4. war die Einführung der Gesandten auchnur Lurch den Ceremonienmeister geschehen. Gegendiese Anzeige machten Escher und Dachselhofer Ein-wendungen. Sie beruften sich in der Wiederlegungauf die authentischen Tagebücher der damaligenGesandten. Am schiklichsten fanden sie nun, ohneVerhör bey dem Könige die Unterhandlung mit demMinister fortgehen zu lassen. Untern andern äusserteMüGökbert der den Genfcrn versprochene Schuz ge-gen wüs Dohmkapitel habe um so viel weniger aufsich,__ da
*) Gesandtschastsmemoires s. iz. 14. wie auch Schrei-ben der Gesandten <!. -l. 6. n. 17, Okt. 1687.