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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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eher - Canton. Den r7. Juni ir-y. befahl sie derZürcherfchen Munizipalstadt Stein die Herabsczungder sogenannten Reh-steine. Die Bürger zu Steinwollten sich auf eigenem Grund und Boden nichtsvorschreiben lassen. Wenige Lage darauf erschienenbey i;o. Oesterreicher, die einen Bezirk solcher Zäu-ne von mehr als Klaftern wegbrennten. DieZürcher, als Schirmherren von Stein, beschwcertensich unterm 16. August 1700. bey dem Oberamte zuGtokacb über Verlezung so wol des Lerritorialrech»tes als des Erbvereins. Anstatt willfähriger Antworterschien unterm ,7. Nov. unweit Stein ein österrei-chischer Soldat. Ohne Aufweisung einiger Patentesperrte er den Paß nach der Stadt. Der Stadtbe-diente von Stein stieß ihn zurük, wurde aber des-wegen nach Stokach vorgeladen. Die Stadt selbstwurde mit der Wiederlösung der niedern Gerichrezu Ramsen bedroht. Unterm i. Dezember 1700.forderte in allerhöchstem Namen des Kaisers dasOberamt Stokach die Auslieferung des Stadtbedien-ten, als Verlezers von dem österreichischen Lerrito-rialrecht. Bey ausbleibender Ausliefernng erschienunterm ry. Dezember 1700. ein Schreiben von derösterreichischen Regierung zu Jnsprugg, des Inhal-tes : Weil die Stadt Stein vielfältig, sonderheit-lich auch in Betref der Neligionspunkte, den Ver-trag vom I. »65s. verlezt hat, so soll nun gedach-