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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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»wurde, so übernahm jtzt die Arbeit Heidegger selbst.„Um so viel weniger entzog er sich der Arbeit, da»der Aürchersche Kanton in gemeinschaftlichen Kir-„chenangelegenheiten nicht weniger als in den poli-„tischen die Direktion hat. Er bestimmte also fünf»und zwanzig Punkten von dem Umfange der gött-»lichcn Gnade, von dem Ansetzn des Ebräischen Le»„teS, von der Anrechnung der Erbsünde und andern„verwandten Lehrsäzen, vermag welcher die Mei-nungen der Schule zu Saumür sollten kraftlos„gemacht werden. Vor der Aürcherschen Synode„erhielt Liese Lehrformel durchgängigen Beifall, und„hierauf erhob sich den iz. Merz 167;. obschonnicht„ganz einhellig, der grosse Rath zur Hochobrigkeit,„liehen Erkanntniß. Bey der nächsten Tagleistung„bestättigten sie die drei übrigen reformierten Can-„tone. Zugleich theilte man sie den reformierten„Kirchen von Glarus, von Appenzell, von Grau-„bündten, Sr. Gallen, Müllhausen, Viel, Neuen-„burg mit." So weit Heideggers eigene Nachricht.Durch was für Schleichwege hie und da die kor-rnulo Lonsensus durchgesezt worden, bleibt für ein-mal in eben nicht heiligem Dunkel verhüllet. *)

Hin-

*) S. die Heideggerschen Handschriften auf der Zür-cher Stadtbibliothek, wie auch die Handschriftendes Herrn Dekan HuberS, eines vorzüglichenBaLlergelehrten.