Das Committä zog den Pros. von Muralt/ denPfarrer Herliberger und Dr. Scheuchzer zu Rathe.Zugleich berathschlagte eS, wie man etwan anstattder Nativitätsstellungen, der Aderlaßtafeln und an-dern abergläubischen Zeuges in den Calender ge-rneinnüzige Belehrungen einrücken könnte. Bey dergemcjneidgenößischen Jahrrechnung nahmen in einervorläuftigen Sizung die reformirtcn Eidgenossen denverbesserten Calender durchgängig an. Da nunmehrdie IahreSfeste für die verschiedenen Glaubensgenos-sen auf gleiche Zeit fielen, so vereinigte man sichüber die Einthcilung und über gegenseitige Scho-nung des Gottesdienstes in den gemeinschaftlichenKirchen, und für die Zukunft versezte man denZurzachcr Herbstmarkt auf den ir. September. Allesglaubte man nunmehr berichtigt: allein in GlarnS,in Graubündten, im Appenzellerlande und zu St.Gallen crwekte die Neuerung Schrecken und Unru-hen. Auf einer neuen Lagleistung erklärten sichAppcnzell und St. Gallen für den alten Calender.Auch über das benachbarte Rheinthal verbreitetensie gegen den neuen Calender Abscheu und Miß-trauen. Dem Abscheu und Mißtrauen sezte der An-risses in Zürich ein gedrilltes Pastoralschreiben ent-gegen. In dem Rheinthale überließ es die hoheObrigkeit der Klugheit der Pfarrer / das Osterfestfür das nächste Jahr entweder auf die neue oder auf
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