sch« Krone, sprach er, bedürfen weiter keinen Be-weist. Uebriaens wird, auf Ansuchen der Eidgenos-sen , Frankreich die Neutralität der rheinischenWaldstädte schonen. — Nach angehörtem Vortragefaßte die Lagleistunq folgende Entschließungen: i)Dem Kayser verspricht man unverbrüchliche Beob-achtung der alten und ewigen Verträge. Wegen desmayländischen Capitulats aber nimmt man Bedenk-zeit. 2) Entwirft man ein Veglükwünschungsschrei-ben an den König von Spanien, abermal (wie derAbscheid sich ausdrükt) in dem Verstände, daß durch„diese Formalität den allseitigen Hauptgeschäften„nichts weder gegeben noch genommen wird." Eben-falls nimmt man wegen des wettern spanischen An-suchens Bedenkzeit, z) Auch an den König voirFrankreich schikt man wegen Erhöhung seines Enkelsein unverfängliches Schreiben. Die Haupberath-schlagung der Cantone gieng auf die Ersparrung derUnkosten wegen Vertheidigung der Grenzen. Zudiesem Ende drangen sie nicht nur auf die Erhal-tung der Nenteralität, sondern auch auf die Erwei-terung des Friedkreises rund um die Eidgenossen-schaft. So wol in Wien als in Versailles empfah-len sie zur Bewilligung der Nenteralität theils denBischof von Basel theils den Marggrafen von Baden,Bey dem ungewissen Erfolge der Unterhandlungenaber unterließ die Lagleistung nicht, vorläuftig und
auf