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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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aus hohe Bestätigung hin die gehörigen Vertheidi-gungsanstalten zu treffen, und zwar nach Anwei-sung der ältern Verträge / besonders auch des De-sensionale vom I. rü6z. und des Abscheids vomI. iü88. — Im September erklärte der Kayserdie eidqenößischen Beglükwünschungsschreiben nachMadrid und Versailles als Verlezung der Neu-tralität.' Nichts desto weniger drangen Luzernund Solothurn auf Absendung dieser Schreiben;Freiburg willigte hiezu unter keiner andern Bedin-gung ein, als in wiefern man zu gleicher Zeitauch an den Wienerhof ein ähnliches Schreibenabgehen lasse. Für einmal schikten die Cantoneüberall keine Beqlükwünschnng ab. Unterm io.Lkt. 1701. schrieb aus Mayland der Graf Ca-sati in bittern Vorwürfen über den Aufschub desspanischen Beglükwünschungsschreibens. Unterm ro.gleichen Monats bewarb sich der Kayser, auf denFuß ehevoriger Vertrage / um eine eidgenöische Be-sazung für die vorderösterreichischen Pläze. Er er-hielt sie von Bern, Schwyz, Zug, Glarus, Basel,Freiburg, Schafhausen, Appenzell ausser Rhoden,Viel, Abt und Stadt St. Gallen. Die übrigenEidgenossen nahmen hieran nicht Antheil. Je sieg-reicher in Italien die Waffen des KayserS waren,desto lieber verschoben die Eidgenossen die Beglük-wünschung des Herzogs von Anjou. Nur in beson-ater Band. U dem