bey der damaligen Verbindung zwischen Bayernund Frankreich, die reformierten Cantone zu Aarauüber die Sicherstcllung der Grenzen. Auf dieserLagleistung eröffneten England und Holland ihre.Kriegeserklärung gegen Frankreich; sie verspracheneinen Drittel an die Besoldung, wofern die Can-tone die Grenzen des Reiches in Schuz nehmenwollte». Die Cantone wichen das gefährliche Spielaus. Bey einer gemeineidgenößischcn Taglcistungim Maymonate 170Z. drangen die Cantone auf dieEntfernung der französischen Truppen vom Boden-see, auch legten sie nach Lindau eine Besazung.Zur Unzeit erinnerten sich die reformierten Cantoneder Verfolgung ihrer Glaubensbrüder in Frankreich.Indem sie sich von dem Religionseifer hinreissenliessen, waren sie nicht ungeneigt, die Franzosenmit Gewalt zurükzntreiben. Vedächtlich hingegenvermieden die katholischen Cantone unmittelbareEinmischung in den Krieg. Sie zogen die Unter-handlungen der Gewalt vor. So wol mündlich alsschriftlich beruhigte sie der Marschall von Villars.Zur Dankbarkeit gestatteten sie ihm freien Durch-paß, jedoch jedesmal für nicht mehr als zwanzigMann. Auf einer neuen allgemeinen Taglcistung( den 2. Juli) beharrten sie bey der Beschirmungder Maldstadte, des Frikthales und der Stadt Kon-stanz. Anstatt von dieser Seite, suchten die Fran-zosen
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