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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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zosm den Durchpaß nunmehr durch das Tirol. Se-sentlich erklärte sich hierauf der Herzog von Savoiengegen Frankreich. In der Eidgenossenschaft bewarber sich gegen diese Krone um Beystand. Zu Berndrang er auf folgende Punkten: i. Auf die Be-schüzung von Chablais. r. Auf Anwerbung. Z.Auf eine Freystädte für seine Galeeren in dem Ha-fen zu Morste. Von diesen drei Punkten bewil-ligte man ihm nur den leztern. An den siegreichenfranzösischen Feldherren in Savoien schiften Bernund Freiburg eine Gesandtschaft , mit folgendemVortrage: Durch die Waffen erorbcrten die Vaterdie Freiheit; durch vorsichtige Rathschläge suchensie die Enkxl auf die Nachwelt zu bringen. DasInteresse der Cantone erfordert/ daß die angrenzen-den Länder unter verschiedene Herren vertheilt blei-ben , und nicht von der Willkübr nur eines Einzi-gen abhängen. Da wir nun Savoien als Helve-zicnS Vormauer betrachten / da diesem Herzogthum-me in dem ewigen Frieden so wol als auch in dennachherigen Verträgen au-sdrüklich ein Vorbehaltvergönnt wird, so bleiben wir gewissenhaft bey demWorte der Vorältern. Wenn wir auf die Neutera-lität dringen, so geschieht es, um des Zuzugesüberhoben zu seyn, den sonst der Herzog zu fordernbefugt ist. — In verbindlichen Worten versprachder Herzog von Feüillade, hierüber an den König

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