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zu schreiben. Im Dezember 170z. war eine neueTagleistung in Baden. Oefentlich und heimlich un-tergrub jeder von den auswärtigen Gesandten die, Absichten des andern. Der savoische besonders schriebFrankreich die gefährlichsten Anschläge auf Genf zu.Er erhielt nicht »»geneigtes Gehör; gleichwol schobman die Unterhandlung wegen der savoischen Neu-tralität auf. Dieser Neutralität wegen schiftenzu Anfange des Jahres 1704. die Cantone Zürich,Bern und Freiburg den Zürcherichen Staatsschrciberan den französischen Bottschafter. In einem be-sondern Schreiben an Luzern beschwerte sich dieserüber das Begehren der Hl. erwähnten Cantone.Ein solches absönderliches Schreiben erklärte der sa-voische Gesandte als Kunstgriff zur Trennung derEidgenossen unter sich selbst. Bey der bald hierauferfolgten gememeidgenößischen Tagleistung stellteder französische Bottschafter das Betragen des Kö-nigs und — seine Gnade — in glänzenden Kontrastmit dem Betragen der Alürteu. Für Chablais undFaußigny bot er zwar die Neutralität an, jedochnur unter der Bedingung, daß diese Provinzen (frei-lich auf königliche Unkosten) mit eidgenößischcnTruppen besezt, zugleich aber den französischenTruppen durch diese Provinzen der Durchpaß be-williget werde. Zur Erkenntlichkeit für eine solcheWohlthat (wie er es nennte) erwartete er am Ende
betracht-