beträchtliche Werbung. In der Hoffnung / schierBeredsamkeit mehr Nachdruk zu geben, ließ er dieeidgenößischcn Gesandten nicht nur kostbar bewir-then, sondern ihnen auch das Reisegeld zahlen. DieZürcher und Verner schlugen es aus. Die sämtli-chen Cantone drangen auf die Neutralität vonganz Savoien. Den -8. Febr. gab der französischeBotschafter den Abschlag in Schrift ein. Da er indieser Schrift — der königlichen Gnaden — er-wähnte, ließ ihm die Tagleistnng den ungemesse-«n AuSdruk durch den Bürgermeister Escher vonZürich verweisen. Er entschuldigte sich wegen desAusdrukeS, und bot nunmehr nicht blos für Chab-laiS und Faußigny, sondern auch für Montmeliandie Neutralität an» Die Cantone verlangten siefür das ganze Herzogthum. Theils MangH gleich-förmiger Maaßregeln, theils siegreicher Fortgangder französischen Waffen hinderten sie an der Durch»sezung ihrer Absichten. Unvermerkt indeß sank derfranzösische Uebermuth theils unter der Niederlagehe» Höchstettn theils unter den innern Unruhenin Frankreich. Von der Auflehnung der Cammi-sarden in den Cevennes versprachen sich die Mit-te» beträchtlichen Vortheil. Hin und wieder zer-streuten sich die schwärmerischen Cammisarden auchin der Schweiz. — Olmgeachtt seit dem Treffenbey Höchstettn die helvetischen Grenzen, ziemlich
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