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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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entließ der Kaiser die im I- 1702. zu Bcschüzurigder österreichischen WalLstädte angeworbenen Schwei-zer - Regimenter. Haufenweise traten die Abgedank-ten in venezianische Dienste.

Jum Beschlusse bemerken wir'/ daß auch währenddieses Krieges die Cantone bey ihren eigenen innernStaats - und Kirchcnprozesscn, je nach dem Glüks-wcchsel der kriegführende» Machte, auch unter sichselbst den Gang und Ton wechselten. So z. B.hatten (wie Mellarede, ein auswärtiger Ministerbeobachtet) Frankreichs siegreiche Waffen den Lro;der katholischen Cantone erhöht; nach der Nieder-lage

»Wiege ihres durchlauchtigsten Hauses. — Sef-»ters, aber vergeblich, suchten die österreichischen»Fürsten das, was sie durch Albrechts des Ersten»Unvorsichtigkeit verloren hatten, mit den Waf-»fen wieder zu erstreben; alle ihre Kriege dien- j»ten aber nur dazu, das Band der nach der Em-pörung gemachten Vereinigung noch enger zu >»knüpfen, und die unrechtmäßig erworbene Frei- !»heit der Schweizer zu bcstättigen und zu ver-»grössern. Euer Kaiser!. Majestät war die Den-»kunqSart der Schweizer und die Art, wie sie ^»wieder zum Gehorsam gebracht werden können,»besser bekannt als Ihrem durchlauchtigsten Vor-jahren. Diese tapfern aber ländlichen Leute»hassen Strenge und Verachtung. Unzufrieden»mit einem Joche, welches ihnen mit Gewalt»aufgelegt wird, werden sie sich selbst unter das