läge bey Höcbstädten hingegen bewiesen sie sich zurAussöhnung mit den reformirten nicht ungeneigt,und zwar aus Besorgniß, diese leztern mögten sichder Annäherung der Engländer und Holländer zuihrem Vortheile bedienen. Noch so entzweit indeßunter sich selbst, bleiben doch die Cantone zu gemäs-siqt und klug, um irgend eines HauSstreit durch frem-de Einmischung noch mehr zu verbittern.
Der-
„Joch beugen, das man zu verfielen bemüht ist.„Hier sind glatte Worte und List nöthig. Diese„Waffen haben Ew. Majestät in unsern Tagen„zu ihrer Ueberwindung angewandt. Ohne Ihrer„ehmaligcn Herrschaft über sie zu erwähnen,„haben Sie ihnen Gesandte gcschikt. Der Graf„von Lrautmannsdvrfhatte zwar einige Zeit Ihre„Absichten verfehlt, weiter indem Wahne stand,„den Herrn spielen zu müssen. Er würde Ihnen„wahrscheinlich das Volk abgeneigt gemacht Hä-rchen, wen» er nicht Ihren Befehlen, welche er„hernach strenge befolgte, gehorcht hätte; jezt„verdient er wegen seines Betragens ein vorzüg-„licheS Lob ; er bedient sich glatter Worte. S»„müssen Ew. Majestät sich betragen, bis sich eine„Gelegenheit findet, wo Sie sich offenbar als„Kaiser und Herrn zeigen können. Diese Gele-genheit muß nächstens gesucht werden.