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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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meiniglich sind es die vier ältesten Staatsräthe.Die Stiftsherren vcrtretten seit der Zeit der Glau-ben-verbesserung vier Chatelains. Den Dritte» oderBürgerstand stellen die vier Ministralen der StadtNeuenburg vor- An diese dreifachen Laudstände gehtvon den niedern Gerichtsbänkcn die Appellazio».Lediglich bey ihnen steht die Entscheidung der Strei-tigkeiten wegen der Erbfolge des FürstenthumS.Gewöhnlich ist es der Gubernator, der sie zusam-menberuft, und bey diesem stehet der Vorsiz. Dicß-mal hielt man es anders. Den 8. Merz 169,. hattein der landständischen Versammlung den Vorsi; Lud-wig Guy, Dekan des Staatsrathes und Maire vonRochefort. Mir dem Zepter saß er oben am Tische;zu seiner Rechten die Herzogin von Nemours; zuseiner Linken der Ritter von Angouleme, als Stell-vertretter des Prinzen von Conti; neben der Her-zogin von Nemours der Baron vom Gemmingen,im Namen Le§ Marggrafen von Baden - Durlach ;an der Seite des Ritters von Angouleme der Kanz-ler von Ärun. Etwas seitwärts vom Tische sassendie Gesandten der IV. mit Neuenburg verbündetenCantone. Untenhcr auf Bänken sassen die drey Land-stände. Einige Bürger von Freyburg und Solothurnbehaupteten als Beamte und Vasallen der Herr-schaft Nenenbucg , den Beysiz» Bey Verweigerungdesselben protestirten die Gesandten von Freyburg

und