sazung. Unterm 8. Febr. 1699. schrieb hierauf derfranzösische Bottschaster an die helvetischen Bundes-genossen von Ncuenburq: Der König hätte zwi-schen dein Prinzen von Cvnti und der Herzogin vonNemours die Neutralität beobachten wollen, alleindurch die Bewaffnung der Bcrner sehe nunmehr aucher sich genöthigt, an den Grenzen einen Cordon znziehen. Hierüber bot der Cantsn Bern die Milizauf, und ersuchte die andern Cantone, sich zum Zu-züge fertig z» halten. ES währet nicht lange, sozog man auf beiden Seiten die Truppen zurük. Ohnefremde Einmischung ftztcn der Prinz von Conti unddie Herzogin von Nemours ihren RechtShandel fort.Einen neuen Mitwerber bekamen sie an dem Königevon England. Als Erbe des Hauses Chalons, glaub-te er auf die Longuevillische Verlaffenschaft Anspruchzu haben. Au rechter Zeit erfolgte die Awischen-kunft dieses Königs Schon nämlich hatte sich derHandel durch die Jusammcnberuffung eines neuenGerichtshofes verschlimmert. Die Jusammenberuf-fung war das Werk eines ehemaligen neuenburgischenGubernatorS, welcher von der im 2 - >694. gehal-tenen Versammlung, als pathetisch, ausgeschlossenund hernach von der Herzogin von Nemours entseztworden. Seiner Etttsezung ohngeachtet, berufte er,voll Zuversicht auf den Prinzen von Conti und aufden französischen Hof, EndS Aprils 1699. unter dem
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