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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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Jakob von Stavoy Wontet, als vermeinten Fein.des von Girard, genöthigt. Bey Jnstallirunq desneuen GubernatorS, Wollondin, protestirte in ge-meinem Namen der Venner Chambrier gegen dieunförmliche Wahl. Es währete nicht lange, so drangder König auf die Abänderung auch des neuen Gu,bcrnators. Ueber die schlimmen Folgen solcher will-kürlichen Abänderungen machte der König von Eng-land dem Könige von Frankreich ernsthafte Vorstel-lungen. Nach dem Hinscheid der Herzogin von Ne-mours im I. 1707. brachte das Volk alle seine Frei-heiten unter gewisse Rubriken. Durch eine feyerli-che Urkunde verband es sich zu ihrer Behauptung.Dieses Gesezbuch legte es allen Prätendenten zumFürstentbum vor. Die Prätendenten waren der Kö-nig von Preussen, der Graf von Mümpelgard, diePrinzen von Nassau, der Marqgraf von Baden-Durlach, der Prinz von Carignan, die Herzoginvon Lesdiguieres, der Herzog von Villeroi, die Grä-fin von Matignon, die Markisin von Moilly, derPrinz von Conti, der Markiü von Alegre, der Rit-ter von Soiffons, der Canton Uri u. a. m. InNenenburg erschienen sie alle entweder persönlich/oder durch Gesandte. Sie stellten gegeneinander ihreAnsprüche vor dem höchsten Richterstule der Land-stande vor. Nicht nur für Neuenburg selbst wardstEntscheidung von höchster Wichtigkeit, sondern über-haupt