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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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Neuenburgische Unruhen.

In der leztern Hälfte des XVlllten Iahch

Um nicht/ nach langer Unterbrechung, auf dieGeschichte von Neuenburg zurükkehreu zu müssen,verschieben wir die Betrachtung so vieler anderngleichzeitigen Begebenheiten auf einen spätern Ab-schnitt, und liefern zum voraus hier schon die Fort-sezung der Neuenburgischen Unruhen. OhngeachtetAnfangs des XVlllten Jahrhunderts hin und wiederin Helvezien auf der einen Seite der Schwärmer-geist und auf der andern Seite der Verfolgungsgeistgrosse Verwirrung verursachten, so blieb davonNeuenburg doch ziemlich befreit. Je weniger sichdie höhere Regierung in die Controversen einmisch-te, um so viel weniger wurden sie wichtig. Jenekormuw Loiiseiinus B. hatte nur der Dekan un-terschrieben, und bloß an§ Gefälligkeit gegen die be-nachbarten Cantone. Wenig wurde von dieser For-mel seither gesprochen. ') Wegen ihrer Abschaf-fung schikte der König von Preussen, Friedrich t.im I. 1706. nach Genf ein Beglükwünschunqsschrei-ben. *) **) Als auch in dem Neuenburgischen die

Wieder-

*) Crousaz lVIem. pmir servir ä I'kist, des tronb-les Lrrivces en 8uis?e ä I'occLlwii du Lon8sr>8U8,

**) HottiNgers llikt. korm. Lonsens,