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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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tage bewiesen sich die entgegengesezten Partheyengegen einander so erbittert, daß sie ans Eschers «ndWattenwyls Anrathen nicht länger mündlich, son-dern nur schriftlich in Unterhandlungen traten, undzwar durch ein Committs, welches aus den dreyBuudesbäuvtcrn und noch neun andern Devutirtenzusammen qesezt war. Anfänglich nahmen die cyd-genößischen Gesandten an den Unterhandlungen nurmittelbar Antheil, hernach aber zog sie das Com-mitt« selbst zu sich. Ihre lczte Zusammenkunft mitdiesem dauerte beynahe die ganze Nacht durch, hin-derte aber noch glüklich die Aufhebung des Bundes-tages, und bewirkte endlich die gewünschte Verei-nigung. Den gemachten Vorschlägen zufolge sollteder Gotteshauübund, w e bisher, bey den Staats-versammlungen den Vorsiz gemessen, der Vundes-präsidcnt aber die Beschlüsse der Mehrheit, so wohlauf den Bundestagen als auf den Beylagen, ohneAufschub zu besiegeln verpflichtet seyn; die Wahleines CaßrerS bey der Landeskassa sollte bey demBundestage stehen; das Staatsprotokoll sogleich vondem Schreiber des GotteShauSbundeS den Schrei-bern der beiden andern Bünde zum Copiren über-geben , ui.d auch den Häuptern dieser leztern einSchlüssel zu dem Staatsarchive zugestellt werden. —Auf dieses hin ließ sich nun der Gotteshausbuu-wieder zur Lhrilnehmung an dem allgemeinen Bun-destage