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nungen, unter der Anffoderung zur Behauptunggänzlicher Unabhängigkeit und zur Verbindung mitdem neuen lombardischen Frnstaate. So wohl imVcltline selbst als tu WormS und Eleven und sogar in dem Hochgerichte Puschlan blieb die Auffo-derunq nicht ohne Erfolg. Als Abgeordnete derAuflehnung begaben sich Paribelli/ Dr. Ferrari undder Erzpriester Paravicini nach Mailand. So wohldas Direktorium in Mailand' als der französischeObergeneral Buonaparte entliehen sie mit den gün-stigsten Auficherungen. Von allen Seiten her ver-sammelte sich nun den iz. Juni ein zahlreicher Hau-sen zu Sonders. In der Hauptkirche schwor derHaufen, frey zu leben oder zu sterben. Hin undwieder organisirte man sogleich populaire Gemeinenund RathSversammlungen, und jeden Feind derneuen Verfassung bedrohte man mit Verhaft undVerbannung. Den -i. Juni 1797. schikte im Na-men des gesammten Veltlines der Thalkanzler,Bürger Carbonera, an die Häupter von Graubünd-ten einen Absagbries folgenden Inhaltes: «Nach«dem einstimmigen Willen des allgemeinen Rathes ^^-entziehen sich nun die Veltliner ihrem bisherigen«Vertrage mit der graubündtnerschen Republik / ei-«ner Nation, die von der Oligarchie unterdrükt ist; j«und mit Hintansezung eines so unstchern Vertra- '«geS nehmen sie ihre Zuflucht zu der ftanzösischen ^
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