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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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daß sich der leztern Einverleibung die reformirtenGraubündtner noch mehr widersezten, als die ka-tholischen. Noch am Ende des xvniten Jahrhun-derts zitterten jene vor dem Gedanken, daß durchdie Einverleibung des katholischen Veltlins auf denBundestagen die Catholizitat ihre Macht allzusehrausdehnen könnte. Zu Ende des Augusts 1797. er-klärte im Namen des Obergencralen Buonaparte derfranzösische Resident Comeyras : Wofern die Grau-bündtner nicht auf den nächsten roten Sept wegendes Veltlincrgeschäftes unbeschränkte Bevollmächti-gung

eines bündtnerschen Patrioten an einen Aristokratenin Bünden über die Verhältnisse Bündens mitdem Deltline. „Mit dem Verlurste dieser Land-schaft, beißt es im Schreiben, verlieren wir„zwei Ditthelle der Zölle, kurz, beynahe das„ganze Einkommen des Landes; mit diesem Ver-durste verlieren wir unsere Selbstständigkeit.„Wenn rund umher jede auswärtige Macht un-„fere Unabhängigkeit schonte, und uns die Sin-„fuhr und Ausfuhr erleichterte, zo geschah es„grossentheils in Rüksicht auf die für alle be-nachbarten Staaten so wichtige Lage des Velt-„linS. Nach dem Verlurste dieser Provinz und„der Grafschaften WormS und Eleven hängen„wir in Absicht auf den Handelsverkehr ganz„von der neuen Regierung dieser Landschaft ab."Auch sehe man LehmannS Beschreibung des Velt-kins vom I. 1797.