Chlor.
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bis schwarzer Farbe:' Blei, Kupfer, Wismurh. Quecksilber, Silber, Gold.Platin, Eisenoxydul*, Kobalt* und Nickel*;
mit brauner Farbe: Zinnoxydul;mit gelber Farbe: Zinnoxyd, Arsenik;mit weißer Farbe: Zink*;fleischfarbig: Mangan*;orange: Antimon.
Die mit * bezeichneten Metalle werden durch Schwefelwasserstoff nur ausbasischen, die anderen aus sauren Lösungen gefällt.
Wenn silberne Löffel durch manche Speisen, namentlich durch Fische undEier, wenn ferner frische Anstriche von Blciweißfarben beim Ausleeren der Ab-tritte schwarz werden, so beruht dies lediglich auf der Bildung von Schwefel-metall. Die geschwärzten Silbcrgeräthe reinigt man durch Reiben mit Kochsalz.
Zeichen: 01
5. Chlor.
35,5; Dichte ^ 2,44. Ein Liter Chlorgas wiegt 3,17 Grm.
Das Chlor kommt fast nur in dem Mineralreiche und zwar meistens mit 44Natrium zu einer Verbindung vereinigt vor. die Jedermann unter dem NamenKochsalz kennt, während der Chemiker sie Chlornatrium, NrrOI, nennt. Infreiem Zustande erhält man das Chlor durch Erwärmen von Chlorwasser-stoffsäure mit etwas Manganübcroxyd nach folgendem Schema:
1z ... — 2 Aeq. Chlorwasserstoffsäure.
1z... — 1 » Manganübcroxyd.
Nn 61 z —1 Aeq. zweifach Chlormangan,das beim Erwärmen sich zersetztin einfach Chlormangan, LInOI,und in freies Chlor.
2 HO ^
2 Aeq. Wasser.
Das Chlor ist von den vorhergehenden Gasen auffallend verschieden. Eshat eine schwach grünlichgelbe Färbung und einen eigenthümlich erstickendenGeruch. Beim Athmen greift es die Lunge heftig an, so daß es als giftig be-zeichnet werden muß, und alle Arbeiten mit Chlor unter gehöriger Vorsichtauszuführen sind. Dieses Gas ist auflöslich in Wasser und theilt demselbenseine Eigenschaften mit (Chlorwassert.
VsrklirdriirAsrr dos Olilors: Gegen die übrigen Stoffe äußert das 4ZChlor eine außerordentlich große Verwandtschaft und übertrifft in manchenFällen hierin selbst den Sauerstoff. Es greift das Gold und alle übrigen Mc-
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stalle an und zeichnet sich namentlich durch seine große Verwandtschaft' Wasserstoff aus. Wo es diesen mit anderen Stoffen verbunden antrifft, suchtes gleichsam denselben an sich zu reißen und mit ihm Chlorwasserstoff, OlH,zu bilden. Da aber alle Pflanzen- und Thierkörper Wasserstoff (§. 32) cnl-