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1 (1824) Erster Theil: Taktische Geschichte der Artillerie / von W. von Grevenitz
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mehr als zwanzig, im Jahre 1815 über fünfzig Batte-rien die Siege des preußischen Volkes erkämpfen halfen.

In dieser Schlacht trat nun, wie erwähnt, die preu-ßische Artillerie seit ihrer Reorganisation, nach Abschaffungder Regiments-Artillerie, zum ersten Male auf; sich ihresChefs würdig zu bezeigen, war das Gefühl jeder Brust.

Die Periode vom Monat Februar bis 2 . Mai warzur Herbeischaffung aller Bedürfnisse der Bespannung undAusrüstung nur kurz, und es hatten die Batterien über-dies mit manchem Mangelhaften -er zum Theil noch al-ten technischen Einrichtung zu kämpfen. So nahte der2 . Mai 1813, an welchem Tage des preußischen VolkesTapferkeit in allen Waffen sich so hoch bewährte, Deutsch-land auf große Ereignisse vorbereitete.

Im Verhältnisse -er Truppen, welche in dieser ewigdenkwürdigen, wenn auch Verlornen Schlacht fochten, wardie Artillerie sehr zahlreich; und schon oben ist bemerktworden, daß fast 7 Geschütze auf 1000 Mann gerechnetwerden konnten. Sie zählte

1 ) beim Korps des General-Lieutenants von Berg

3 Batterien zu 12 Geschützen 36

2 ) beim Korps von Winzingerode

74 Batterien zu 12 Geschützen 86

3) beim Reservekorps von Tormassow

15 Batterien zu 12 Geschützen 180

4) beim Korps von Blücher

64 Batterien zu 8 Geschützen 52

5) beim Korps von Aork

104 Batterien zu 8 Geschützen 84

Summa 438 Geschütze.

Die französische Armee dagegen hatte nur 350 Ge-schütze.

Preußens Verhältnisse erlaubten noch nicht die Bil-dung einer Reserve-Artillerie; die Batterien langten nur

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