8) Schlacht bei Groß - Beeren.
Die Ruhe des Waffenstillstandes hatte alle materiellenKräfte des preußischen Staats in Thätigkeit gefttzt. AlleLandwehren waren gebildet, alle Formationen beendet. Glei-cher Fall fand auch in der Artillerie statt. Besonders man-gelte es noch in dem ersten Zeitraume des Krieges vordem Waffenstillstände an 12 Pfänder-Batterien. Bei Groß-Görschen (2- Mai 1813) hatte die preußische Armee nureine einzige dergleichen Batterie, welche bei dem Blücher»schen und dem Dorischen Korps vertheilt war.
Nach dem Waffenstillstände war bei jedem Armee-korps schon eine aus einigen 12 Pfänder-Batterien beste-hende Reserve-Artillerie, und unter der unermüdlichenOberleitung des Chefs der preußischen Artillerie, werdendie Namen von Holzendorff, Braun und von Röhlin der Schöpfung und Schaffung der Artillerie stets ge-nannt werden.
Die Schlacht von Groß, Beeren ward vom drittenpreußischen Armeekorps allein geschlagen..
Die Artillerie dieses Korps, unter dem Befehle desdamaligen Oberst-Lieutenants, jetzigen General-Lieutenantsund Divisions - Kommandeurs von Holzendorff, bestandaus 4 Brigade-Batterien, als der:
6 Pfänder. Fuß Nr. 5., Kapitain von Glasenap« - - - 6. - Ludwig
» - - » 10. , Magenhöfer
- - - - 16. - Spreuth;
der Reserve - Artillerie unter Kommando des Majors,jetzt Generalmajors und Inspekteurs von Röhl:
12 pfünder-Batterie Nr. 4.,. Kapik. Meyer- - 5. * Konradi
6 - - » 19., Lient. Baumgarten;
bei der Referve:
reitende Batterie Nr. 5., Kapitain Neindorff» « « 6. » Steinwehr.